Unternehmer. Krisenmanager. Coach.
Ich kenne Verantwortung nicht nur aus der Beobachterrolle.
Meine Perspektive stammt aus Unternehmen, Großprojekten, Krisen – und aus einem persönlichen Wendepunkt, der mich gezwungen hat, Verantwortung neu zu verstehen.

Abenteuer, Stille und Selbsterfahrung
Zwischen Unternehmen und Wildnis.
Meine Neugier war immer größer als jeder Schraubenschlüssel. Ich gründete und führte eine GmbH mit mehr als 200 Mitarbeitenden, war Mitgründer einer Bau-AG und gehörte ihrem Aufsichtsrat an. Später arbeitete ich in sehr unterschiedlichen Unternehmenswelten – vom Start-up über den gehobenen Mittelstand bis zum internationalen Großkonzern.
Parallel dazu suchte ich das Abenteuer in totaler Autonomie: die Wüste im eigenen Expeditions-Lkw, den Himalaja allein auf dem Fahrrad oder Nächte unter dem Sternenhimmel der Kaukasus-Pässe. Natur und Stille wurden mein Gegengewicht zu Verantwortung und Entscheidungen.
Balance? Ich dachte, ich hätte sie im Griff.
Der Wendepunkt
Der Weg zurück zu mir.
Mein Körper zog die Reißleine. Der Zusammenbruch war die Summe vieler Jahre – und er zwang mich zur ehrlichsten Frage meines Lebens: Will ich so weitermachen, oder will ich mich wiederfinden?
Der Weg zurück war kein Ausstieg und kein romantischer Neuanfang. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Es ist substanzielle, mitunter zutiefst emotionale Arbeit. Zwei Jahre der Entscheidung, drei Jahre des Übergangs. Fünf Jahre, in denen ich lernte, Verantwortung anders zu tragen – nicht schwerer, sondern bewusster.
Vom Überleben zur Methode
Ich habe der Wirtschaft nicht den Rücken gekehrt.
Ich wollte ihr etwas zurückgeben, das in Führungsetagen oft fehlt: rationalen Diskurs statt Verschleiß. Ich kenne den „Warrior-Mode“, der Unternehmen groß machen kann und dabei Gründer, Führungskräfte und Teams innerlich auffrisst.
Mein Zusammenbruch war keine Niederlage. Er war das härteste und ehrlichste Audit meines Lebens. Die Erkenntnisse daraus sind heute ein wesentlicher Teil meiner Arbeit.
Heute
Coach, Mentor und unabhängiger Sparringspartner.
In meine Arbeit fließen die Präzision des Handwerks, die Klarheit des Krisenmanagements, die Weitsicht des Unternehmers und die Demut eines Menschen ein, der weiß, wie schnell man sich selbst verlieren kann.
Gemeinsam mit meiner Partnerin Anja lebe und arbeite ich zwischen Deutschland und Frankreich. Auf unserem fünf Hektar großen Naturgrundstück im Var schaffen wir Rückzugsorte für Menschen, die innehalten wollen. Dort begleite ich sie dabei, wieder Zugang zu dem zu finden, was sie stark macht: Klarheit. Mut. Sich selbst.
Das ist meine Reise.
Und vielleicht beginnt deine hier.
Alles beginnt beim Menschen.
